Alpiq bietet E-Autos im monatlichen Abo an

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq plant ab 2018 ein Abo-Modell für Elektroautos und möchte so insbesondere Familien den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern. Umgesetzt wird diese Idee im eigens dafür gegründeten Cleantech-Inkubator namens Oyster Lab unter der Leitung von Bastian Gerhard, ehemaliger Innovationschef bei Zalando.

Stuttgart, 15. Dezember 2017 – Alpiq möchte nach dem Vorbild der Flatrates bei Netflix, Spotify und Co. einen monatlich abgerechneten Flat-Service für Elektroautos anbieten. Wer ein E-Mobil-Abo abschließt, bekommt eine Ladestation, das E-Auto, eine Tankkarte für die öffentliche Ladeinfrastruktur sowie eine Strom-Flatrate für 12.000 bis 15.000 Kilometer pro Jahr zum Fixpreis. 

Starten soll das Elektro-Abo im ersten Quartal 2018 zunächst in Süddeutschland in einem limitierten Rollout für 50 bis 100 zahlende Kunden. Der Fokus des Angebots liegt auf Einfamilienhausbesitzern mit eigener PV-Anlage. Sie können durch das Angebot den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms steigern, ohne sich dafür ein eigenes Elektroauto anschaffen zu müssen. Der Energiekonzern möchte sich mit diesem Modell den direkten Weg zum Privatverbraucher erschließen. 

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