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Konsortium entwickelt neue Hochleistungsbatterien

Neuen Energiespeichern auf der Spur: Zehn Partner aus Wissenschaft und Industrie wollen in den nächsten drei Jahren die Entwicklung von Hochleistungsbatterien vorantreiben und neuartige Elektrodenstrukturen für Lithium-Ionen-Batterien entwerfen.

Stuttgart, 1. November 2017. Ob in Mobiltelefonen oder in Laptops – Lithium-Ionen-Akkus sind aus dem Consumer-Bereich nicht mehr wegzudenken. Auch bei der Elektromobilität spielen die Batteriezellen eine Hauptrolle, denn sie ermöglichen die Speicherung großer Energiemengen auf kleinem Raum. Allerdings stellen die strengen Sicherheitsvorschriften und hohen Leistungsanforderungen an E-Auto-Akkus die Hersteller vor große Herausforderungen. Zehn Partner aus Wissenschaft und Industrie haben sich deshalb nun zu einem Konsortium zusammengeschlossen, das sich die Entwicklung neuer Hochleistungsbatterien auf die Fahne geschrieben hat.  

Neue Elektrodenstruktur für Lithium-Ionen-Akkus

Gemeinsam wollen die Partner unter Verwendung bekannter Elektrodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien neuartige Elektrodenstrukturen entwerfen. Sie setzen dazu bei der Entwicklung auf einen Stromableiter in Form eines offenporigen Metallschaums, der auf einer dreidimensionalen Elektrodenstruktur basiert. Mithilfe dieser Herangehensweise soll auch untersucht werden, ob eine neue Bauweise für polymerbasierte Festkörperbatterien möglich ist.

Zu dem neugegründeten Konsortium gehören unter anderem das Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung IAP, die Hochschule Osnabrück, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM, Smart Battery Solutions und VARTA.

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