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„Ich nehme an der Zukunft der Mobilität aktiv teil“

Matthias Wesselmann spürt als Vorstandsmitglied von fischerAppelt Trends auf, mit denen er die Kommunikationsagentur im Bereich Public Relations und Content-Marketing voranbringen kann. Und wer Trends erkennen will, braucht den Mut, Neues auszuprobieren – zum Beispiel bei der Mobilität der Zukunft: Deshalb fährt er seit 2015 einen BMW i3.

Matthias Wesselmann: „Auf der Suche nach einem passenden Elektroauto habe ich verschiedene Modelle ausprobiert. Der Smart ist super praktisch, aber er hat für mich eine zu geringe Reichweite. Die elektrische B-Klasse war nicht mehr erhältlich und beim Tesla S stimmt in meinen Augen das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Daher habe ich mich am Ende für den BMW i3 entschieden: Das Einstiegsmodell von BMW für den Elektromarkt war also auch mein persönlicher Startschuss zur E-Mobilität. Jetzt bin ich in der Stadt mit meinem BMW i3 unterwegs, für längere Strecken nehme ich die Bahn. Mit der Bahncard 100 ist das für mich die ideale Kombination.

Völlig neues Fahrgefühl

Ich fahre schon immer einen sportlichen Stil und komme gerne schnell vom Fleck: Das völlig neue Fahrgefühl des Elektroautos ist wie geschaffen für mich, auch weil die Gangschaltung wegfällt: Ohne kuppeln zu müssen, bin ich total agil. An der Ampel komme ich problemlos als Erster los. Das Ein-Pedal-Fahren lässt mich zudem vorausschauender und damit entspannter fahren. Die Einzigen, die mich auf der Fahrbahn nerven, sind im Grunde die konventionellen Autofahrer. Denn vor lauter Schalterei halten sie mitunter den Verkehr auf und kommen an der Ampel im wahrsten Sinne des Wortes nicht „in die Gänge“. Für mich gibt es daher beim Alltagsauto kein Zurück vom Elektro mehr. Das vorausschauende Fahren und die Gelassenheit, die das Fahren von E-Autos mit sich bringen, sind zwei Komponenten, die langfristig den Fahrstil der Menschen verändern werden. Und zwar zum Guten. Ich erkenne darin ganz klar die Zukunft des Autofahrens. 

Es ist noch Luft nach oben

Ein kleines Manko sehe ich jedoch noch beim E-Auto-Fahren: Man ist so Akku-gesteuert. Selbst wenn die Batterie noch halb voll ist, suche ich schon nach der nächsten Ladestation. Wie beim Handy, das lade ich auch ständig auf – wir leben nun mal mittlerweile in einer Welt, in der wir ständig Ausschau nach Steckdosen für unsere Gadgets halten. Bei der Elektromobilität sind leere Akkus aber bereits heute kein großes Problem mehr. Ich persönlich lade bei der Arbeit oder unterwegs in der Stadt auf. Übrigens macht man mit seinem E-Auto auch an ganz anderer Stelle positive Erfahrungen: Als mein Fahrzeug vor Kurzem nicht ganz richtig geparkt war, hat sich der Polizist nur neugierig nach dem Fahrgefühl beim E-Auto erkundigt, anstatt mir ein Knöllchen auszustellen. Das zeigt mir: Das Interesse wächst. Jetzt muss nur noch die Leistungsfähigkeit der Batterien verbessert werden. Eigentlich beherrschen wir in Deutschland das Thema Mobilität exzellent – unsere Deutsche Bahn ist top, wir gehören zu den Gründern von Airbus und unsere Autos sind Weltklasse. Daher mache ich mir auch keine großen Sorgen, dass die deutsche Autoindustrie den Anschluss bei der E-Mobilität verpassen könnte. Wenn wir es schaffen, die deutsche Qualität und Perfektion auf die Elektroautos anzuwenden, haben wir einen klaren Marktvorteil. Und daran arbeiten ja jetzt alle mit Hochdruck. Ich freue mich beispielsweise schon sehr auf den Mercedes EQC, der der Nachfolger meines i3 werden könnte.

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